(2) Ernährung
Wie der Mensch ist auch der Mann
ein Allesfresser. Man sollte ihm neben Dosenfutter auch ab und zu
frisches Gemüse vergönnen. Vorsicht jedoch bei Überfütterung. Wenn
er zu fett ist, wird er unbeweglich und kann nicht mehr so schnell
arbeiten.
(3) Unterbringung
Man sollte ihn nicht den ganzen
Tag einsperren, da er sonst depressiv wird, das Essen verweigert und
bald eingeht. Wer keinen Garten hat (Gartenarbeit) sollte ihn möglichst
einmal täglich ins Freie führen, wo er etwas Auslauf hat.
(4) Pflege
Sorgen Sie dafür, daß er sich
einmal am Tag wäscht. Um Verletzungen vorzubeugen, sollten die Nägel
regelmäßig nachgeschnitten werden.
(5) Ausbildung
Empfehlenswert ist die
Anschaffung eines bereits ausgebildeten Mannes. Sollten diese bereits
vergriffen sein, ist der Besuch von entsprechenden Ausbildungskursen
unbedingt zu empfehlen. Das Befolgen der wichtigsten Befehle wie
"Fuß!", "Platz!", "Kusch!" oder "Hol´s!"
erleichtert die Haltung des Mannes erheblich und ist – selbst
entgegen bestehenden Theorien – von Männern erlernbar.
(6) Fortpflanzung
Männer sind das ganze Jahr über
läufig und verhalten sich auch dementsprechend. In speziellen Fällen
empfiehlt sich die Kastration, denn ein ständig brünftiger Mann ist
nur bedingt arbeitsfähig.
Bonn, den 28. Februar 1998
Die Bundesministerin
für Frauenangelegenheiten und
Verbraucherschutz